Eine ganz besondere Art von Papier nennt sich Büttenpapier. Es hat eine feine Rippung, da das Material, aus dem es entsteht, sehr grobkörnig ist.
Büttenpapier wurde früher mit der Hand geschöpft und galt daher als Luxusartikel. Heute schöpfen nur noch ganz wenige mit der Hand, da es aufwendig ist. So ist das Handwerk nur noch ganz selten.
Natürlich gibt es industrielle und billigere Varianten, wer aber ein Papier für hochwertige Anwendungen sucht, wie z.B eine Hochzeit, eine Trauerfeier, ein Testament oder ähnliches, der sollte sich für Qualität entscheiden. Käuflich kann man hochwertiges Büttenpapier zum Beispiel hier erwerben.
Büttenpapier ist ein sehr edles Papier, dass individuell hergestellt werden kann, zum Beispiel kann man Blütenblätter mit verarbeiten oder Vanille oder etwas nach Ihrer Wahl. Diese Individualität ist auch eine Widerspiegelung Ihrer Persönlichkeit und macht das Schreiben darauf zu etwas Besonderem.
Natürlich lässt sich das Büttenpaper nicht nur von Hand beschreiben, sondern man kann es auch bedrucken lassen. Allerdings sollte man vorher ausprobieren, wie der Drucker mit dem Büttenpaper umgeht, denn nicht jeder Drucker ist für diese besondere Aufgabe geeignet.
Büttenpapier kann man als einen Briefbogen, eine Karte oder als einen Umschlag verwenden und da heutzutage nur noch wenige Briefe per Hand geschrieben werden, können Sie mit Ihrem individuell gestaltetem Brief jemandem eine sehr große Freude bereiten, wenn Sie der Person einen selbstgeschriebenen Brief schreiben. Zu diesem Anlass empfiehlt sich das Büttenpapier ganz besonders.
Das spezielle Papier hat einen typischen Büttenrand, der sich aber mit Stanzen super in Form bringen lassen kann. Auch verändert sich die halb matte Oberfläche und die naturweiße bis elfenbein-farbige Farbe des Papieres nicht im Laufe der Jahre, da das Büttenpaper alterungsbeständig ist, das heißt, dass das Büttenpapier nicht nach ca 2 Jahren wie normales Druckerpaper vergilbt, sondern seine Struktur, Farbe und Festigkeit beibehält.
Büttenpapier eignet sich nicht für normale Angelegenheiten, wie zum Beispiel den Einkaufszettel oder Notizen im Büro oder gar für die Schule, denn die Eigenschaften des Büttenpapieres machen das Papier zu etwas Besonderem, dem man eine gewisse Ehre erweisen sollte.
Kamine verbreiten ein gemütliches Ambiente in Wohnräumen und können auch als besonderer Blickfang in Büros dienen. Doch nicht überall ist es möglich entsprechende Abzüge und Schornsteine zu installieren, die zudem teuer in der Anschaffung sind. Ethanol Kamine mit Bioethanol hingegen sind in allen Wohnräumen einsetzbar. Sie benötigen weder einen Abzug noch einen Schornstein. Da sie in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sind, können sie an der Wand, in Ecken, auf dem Boden oder Tischen installiert werden und an der gewünschten Stelle eingesetzt werden.
Die Kamine werden mit Bioethanol betrieben. Dies ist ein Ethanol, also ein Alkohol, der erneuerbaren Rohstoffen gewonnen wird. Biologisch abbaubaren Abfall-Bestandteilen und Biomasse liefern hier die Ausgangsstoffe. Biomasse bezeichnet Stoffe, die von Lebewesen erzeugt werden oder in ihnen gebunden werden. Bioethanol wird überwiegend aus Zuckerrohr, Getreide oder Kartoffel gewonnen. Sie werden vergoren, dabei entsteht Alkohol (Ethanol). Der Bioethanol kann CO2-neutral produziert werden und setzt auch beim Verbrennen weniger CO2 als herkömmliches Benzin frei. Da Bioethanol ruß- und rauchfrei, sowie geruchsneutral verbrennt, eignet es sich besonders für die Anwendung in Biokaminen. Bei der Verbrennung entstehen Wasser und Kohlenstoffdioxid.
Das Bioethanol wird meist in flüssiger Form benutzt. Er wird in die Brennwanne der Kamine gegeben und kann von dort aus entflammt werden. Eine Unterbrechung der Luftzufuhrreicht aus um das Feuer zu löschen. Kompliziert gelegte Leitungen oder gar Gasflaschen sind für das Betreiben der Bioethanol-Kamine nicht nötig. Dies ermöglicht einen einfachen und unkomplizierten Auf- und Abbau. Sie müssen also nicht zwangsweise fest installiert werden und können auch bei einem Umzug mitgenommen werden.
Die Kamine mit Bioethanol bieten nicht nur das wohlige Gefühl eines offenen Feuers, sondern bieten durch ihre ansprechenden Designs auch ein innovatives Wohnaccessoire. Bekannt für ihre hochwertigen Biokamine mit attraktiver Optik sind unter anderem die Häuser Safretti, Radius und Rubyfire. Hier lassen sich kleine und große Wandkamine finden, aber auch freistehende Feuerstellen und Eckkamine. Mit ihren zeitlosen Designs dienen die Biokamine selbst im unbeleuchteten Zustand als ansprechende Raumdekoration.
Die ersten Leuchtioden, kurz LEDs, gibt es bereits seit dem Jahr 1962. Zunächst wurden sie nur in der farbigen Varianten angeboten, doch heute stehen sie auch mit weißem Licht zur Verfügung. LED Lampen und Beleuchtung sind die Leuchtmittel der Zukunft. Inzwischen ist es möglich mit Hilfe von LEDs das Tageslicht fast perfekt zu imitieren. Die staatliche Universität von Oklahoma fand heraus, dass Kühe, deren Stall mit LEDs beleuchtet wird bis zu 6 % mehr Milch geben. Die Theorie geht davon aus, dass Mensch und Tier unbewusst das Flimmern von Energiesparlampen und anderen Leuchtmitteln, wahrnehmen. Das erzeugt Stress, nicht nur bei Kühen. Da die LEDs nicht flackern, haben die Tiere weniger Stress, eine höhere Lebensqualität und geben so mehr Milch.
Anfangs wurden die LEDs vor allem als Anzeigemittel verwendet, zum Beispiel auf Digitaluhren. Sie hatten eine schlechte Lichtausbeute. Doch inzwischen können ultrahelle 10 Watt LEDs ebenso viel Licht erzeugen, wie 17 Watt Energiesparlampen. LEDs sind im Gegensatz zu Energiesparlampen auch bei sehr niedrigen oder sehr hohen Temperaturen zuverlässig und erzeugen sofort Licht ohne lange Vorlaufzeiten. Durch die gesteigerte Effizienz hat sich das Einsatzfeld der LEDs deutlich ausgeweitet und sie werden unter anderem zu Beleuchtungszwecken, beispielsweise im Straßenverkehr, genutzt. Hier kommt ihnen ihre Wartungsarmut zugunsten. Besonders wichtig sind in LEDs für die Hintergrundbeleuchtung von Flüssigkristallbildschirme. LEDs erzeugen wenig Wärme bei der Lichterzeugung, das macht es möglich, sie auch in Bereichen einzusetzen, in denen Lichtquellen aufgrund des Brandschutzes sonst nicht möglich wären. Zudem benötigen LEDs neunmal weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und vertragen Erschütterungen gut.
Als Signallicht werden die LEDs anderen Lichtquellen oft vorgezogen, denn im Normalfall geht ihnen nicht einfach das Licht aus, sondern sie werden im Laufe der Zeit schwächer. Die Lebensdauer von Leuchtioden kann, je nach Stromhöhe und Herstellungsdatum der LED, bis zu 12 Jahre betragen und ist somit länger als die herkömmlicher Glühbirnen. Und ganz nebenbei überleben die LEDs das Ein- und Ausschalten rund eine Millionen Mal!
Mode und Lifestyle gehörten ja immer schon irgendwie zusammen. Ist der Lifestyle extrem hoch ausgeprägt, so muss auch die Mode an einer Person stimmen und man darf sich keine Fehltritte leisten. Doch wann nennen wir Mode eigentlich Mode?
Modisch trendy oder daneben
Wann ist die Kleidung, die wir an unserem Leib tragen, modisch trendy und wann liegt man mit seinem Outfit völlig daneben? Da scheint es doch irgendeine höhere Instanz zu geben, die darüber richtet. Was tun wir also, um uns zu vergewissern, dass die modisch orientierten Personen unter uns nicht lachen, wenn wir ihren Weg kreuzen? Wir decken uns ein mit Modezeitschriften, suchen im Internet nach allen möglichen Modeschauen der angesagten Designer und versuchen uns auf diese Weise modisch über Wasser zu halten. Ob es sich dabei um den richtigen Weg handelt, ist natürlich fraglich.
Eigene Inspiration und Individualität
Denn wo bleibt unsere eigene Inspiration? Und vor allen Dingen, wo bleibt die Persönlichkeit? Sich völlig auf die Mode zu konzentrieren, die man auf den großen Laufstegen dieser Welt sieht, ist schlichtweg falsch, wenn man weiß, wie Mode funktioniert. Modisch zu sein bedeutet nämlich, seine eigene Inspiration mit denen, welche die Designer der großen weiten Welt haben, zu vereinen. Genau das bezeichnet man heute als Stil. Wer über Stil verfügt, der darf auch den Lifestyle dieser Welt kosten, denn Mode und Lifestyle gehören nun einmal irgendwie zusammen. So können wir viel von Mode lernen, wenn wir uns der Gesellschaft, die über hohen Lifestyle verfügt, ein wenig öffnen und in diese Welt hineinschnuppern. Was hat sie zu bieten und wie können wir unsere eigenen Ideen damit vereinen? Genau das ist es, was Mode so spannend macht.
Wer kennt ihn nicht – Havana Club – der weiße Rum aus Kuba. Ab sofort ist die lang erwartete Premiumvariante Havana Club Seleccion de Maestros jetzt auch in Deutschland erhältlich.
Um einen Rum mit solch außerordentlich hochwertiger Qualität zu kreieren wurden nur die besten und lange gelagerten Reserven von Havanna Club angetastet. Die von den Brennmeistern bewusst ausgesuchten Rumsorten reifenden in den speziell ausgesuchten Fässern noch eine Zeit lang nach. Dadurch bekommt der Rum das kräftige Aroma von Eichenholz und entwickelt dadurch seinen intensiven und unverwechselbaren Charakter. Am Ende des Reifeprozesses stellen die Brenn Meister, die ausgewogene Mischung aus den verschiedenen Fässern endgültig zusammen. Die Flaschen werden direkt vom Fass abgefüllt, dieses einzigartige und aufwändige Arbeitsverfahren hat dazu geführt, dass dem Havana Club Seleccion de Maestros schon mehrere Auszeichnungen verliehen wurden. Auf der Flasche und der Schmuckdose des Havana Club Select Seleccion dem Maestros prangen nicht ohne Grund drei Goldmedaillen als Aufdruck. Ausgezeichnet wurde er für seinen unübertroffenen Duft seinen sanften, weichen und dennoch kräftigen Geschmack und seine hervorragende Qualität.
HAVANA CLUB wurde im Jahre 1878 wurde von José Arechabala, einem gebürtigen Basken aus Spanien, mit nur 31 Jahren in Cárdenas auf Kuba eine Rum-Destillerie mit dem Namen „La Vizcaya“ gegründet. 1921 kam es zu einem Zusammenschluss mit anderen Destillerien aus dem Ort, dessen Präsident er wurde. Nachdem er zwei Jahre später im Alter von 77 Jahren verstorben war, gab es einige Schicksalsschläge innerhalb der Familie und Wechsel in der Unternehmensleitung, bis schließlich der Großneffe von Arechabalas 1926 zum neuen Geschäftsführer ernannt wurde.
Der Havana Club wurde in Cárdenas erstmals 1935 hergestellt. Gleichzeitig ließ die Destillerie für den Export in die USA dort Markenrechte für ihren Rum eintragen. Noch im selben Jahr wurde die Havana Club Bar am Plaza de la Catedral im Zentrum von Havana eröffnet. Dort wurden ungefähr zwei Jahrzehnte lang Cocktails für die Prominenz wie Marlene Dietrich, Gary Cooper, Jean-Paul Sartre, Ernest Hemingway und viele andere gemixt. Dann folgten die turbulenten 1950er Jahre, in denen das Unternehmen in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geriet.
1970 wurde die Produktion von Cárdenas in eine eigens dafür neu errichtete Destillerie nach Santa Cruz del Norte verlegt. Als 1973 die Markenrechte für den Havana Club nicht verlängert wurden, meldete Cubaexport die Marke in rund 70 Ländern neu an.
Im Jahre 1993 schlossen sich die beiden staatlichen Betriebe Cubaexport und Cuba Ron mit Pernod Ricard zusammen. Die heutige Eigentümerin Havana Club Holding (HCH) gehört seit 1995 jeweils zur Hälfte Cubaexport und Pernod Ricard.
Soviel zur bewegten Geschichte von Havana Club International S. A., der wir seit Neuestem auch den wunderbaren Ron Puro Cubano, Havana Club Selecction de Maestros, verdanken.
Der Frühling ist endlich da … juhu … lange haben wir darauf gewartet. Die Zeit zum draußen sitzen beginnt wieder. Passend dazu bin ich auf eine Möbeldesign-Firma aufmerksam geworden, die Leuchtmöbel herstellt. Leuchtmöbel sind ja mittlerweile nicht mehr ganz neu, allerdings stellt morre Möbel her die in einem gelungen Design daher kommen. moree ist ein neues Design-Label mit innovativen Produktideen und starkem Background . Wenn man auf der Suche nach dem “gewissen Etwas” ist, wird man bei moree sicherlich fündig. Die witzigen moree Leuchtwürfel sehen bei Dunkelheit sehr edel aus und bringen den richtigen Pep in den Garten. Ich stelle mir die Würfel gerade bei einer Gartenparty vor, ich bin mir sicher das mit warmen Licht der Leuchtwürfel ein sehr angenehmes Ambiente geschaffen werden kann.
Aber auch im Indoorbereich schaffen die Leuchtmöbel eine besondere Atmosphere. Zum Beispiel der beleuchtete Couchtisch mit seinen soften Licht, schafft er es eine warme und gemütliche Stimmung zu erzeugen. moree LOUNGE Multicolor LED Tisch gibt es auch mit praktischen Akkubetrieb und schafft damit eine Leuchtzeit von bis zu 30 Stunden und kommt dann komplett ohne Netzkabel aus. Er kann praktisch überall ein gesetzt werden, wo Sie ihn brauche. Bei schönem Wetter kann er sicherlich auch mal im Garten aufgestellt werden. Die Tisch von moree, setzt jedes Ambiente in stimmungsvolles Licht. moree bietet für seine Tische sogar als Zubehör eine Tischplatte aus Sicherheitsglas, diese können Sie sich dann sogar mit einem beliebigen Muster bedrucken lassen. Ob Sterne, Streifen oder aber Ihr Hauswappen, alles ist möglich.
Der LOUNGE Mini, der hochwertige, transluzente Leuchttisch setzt Akzente in puncto Design und Funktion. Ob als Ergänzung zum Sofa, als Nachttisch oder Lichtobjekt, der LOUNGE Mini verzaubert jeden Raum mit seinem stimmungsvollem Licht. Es gibt die Leuchtische aber nicht nur als Loungetisch, sondern auch als Stehtisch, Esstisch und Couchtisch. morre ist wirklich ein “Highlight”.
Die Advertising Agency Serviceplan aus München bringt immer wieder geniale Ideen zu Papier, die der Öffentlichkeit nicht verborgen bleiben sollten.
Sowieso ist Deutschland federführend in Sachen Design und Advertising, was nicht nur der Art Directors Club of Europe (ACD*E) festgestellt hat und die kreativen Köpfe aus den Kategorien Fernsehgrafik, Zeitschriftenwerbung, Promotions & Mailings sowie „jedes andere Design“ mit Gold kürte.
Wer gerne zum Maler greift und ganz oldschoolmäßig mit Buntstiften was zu Papier bringen möchte, der kommt an Faber Castell kaum vorbei, selbst nicht-Künstler kennen und schätzen diese Marke. Und wer nach diesem Druck nicht davon überzeugt ist, das wahre Farben gezaubert werden können, der sollte doch bitte bei seinem Wackeldackel im Benz bleiben und sich an geschmacklosen Auberginen die Zähne ausbeißen.
Wieder was fürs Auge
Dr. Tint machts möglich und hinter getönten Scheiben bleibt verdeckt, was nicht nur die großen Stars für sich behalten wollen.
Der kanadischen Werbeagentur Bleublancrouge ist es mal wieder gelungen die Blicke auf sich zu ziehen, irgendwie paradox, wo doch die verdunkelten Scheiben im Vordergrund stehen. Ein Hingucker bleibt es allemal und die Idee ist nicht von schlechten Eltern.
Der hochmoderne und scheinbar unverwüstliche Kunststoff, das Plastik unserer Welt bekommt Risse. Im 19. Jahrhundert gelang Charles Goodyear die Herstellung von vulkanisiertem Gummi. Hartgummi und Plastik finden Einzug in die Goldgräberzeit und Arbeiter dürfen sich an ersten Gummihandschuhen erfreuen.
Doch nicht nur harte Arbeit kann nun schonender, geschützter vollbracht werden. Durch die Erfindung des ersten Kondoms 1855 gelang es Goodyear ein weiteres Produkt serienmäßig zu vermarkten.
Kondome gleichsam Gummihandschuhe, so weiß jeder, zeichnen sich weder durch lange Haltbarkeit noch durch komfortables Tragen aus. Ihren Zweck erfüllen sie doch allemal.
Dass das Plastik unserer Zeit gleich dem Plastik vergangener Jahrhunderte vergänglich ist, bemerkt nun nicht ganz sorgenfrei der mailänder Designer Andrea Branzi. Dessen Ausstellungsstücke Platz finden in der Sammlung Maria Pia Incuttis. „Plart“ nennt sich ihre aus tausenden Kunst- und Designobjekten bestehende Exposition, die im Plastikmuseum Italiens beschaubar ist.
Branzi zeigt unteranderem eine Sammlung historischer Kämme der zwanziger Jahre. Die zu Beginn kunstvoll gefertigte Einzelstücke bleiben, bevor die Produktion auf die Masse ausgerichtet wurde.
So ist es mit vielem: Was einst besondere Einzelstücke waren, mühevoll und akribisch hergestellt, kreiert von schaffender Menschenhand, findet danach Vermarktung durch Maschine und Technologie. Innovation nennt sich das dann, eine Verbesserung des Ehemaligen. Modernität, dazu noch verfügbar für bald Jedermann: Fähig in der Masse zu fruchten, der Gesellschaft zu dienen.
Doch auch das so benutzbare, dem zweckdienende Plastik, das unverwüstlich scheint, bekommt nun Wunden. Maria Pia Incutti stellt fest, dass der Rohstoff keineswegs so haltbar ist, wie langhin angenommen. Nicht nur zum Schutze ihrer Kunst richtete die Unternehmerin ein ganzes Forschungszentrum ein, um neue Technologien für die Restauration von Kunststoffen herauszuarbeiten und eine neue Generation von Restauratoren auszubilden.
Wer den aalglatten schliff von Plastik- und Kunststoffobjekten genießen kann, wer auf geschmeidige Formen und stylishe Gebilde steht, die nicht nur modern und schnittig glänzen sondern auch äußerst funktional und praktisch sind, wird der Ausstellung inspirierende Eindrücke abgewinnen können.
Und wer weiß, vielleicht wird dem Liebhaber des modernen Kunststoffdesigns das Herz aufgehen und er macht sich auf die Suche nach neuesten Designerstücken, die er grade in Mailand nicht umgehen kann. Die dort ansässige Firma Kartell bietet hohe Kunst im Wohnform-Design an und hat z. B. mit dem Kartell Louis Ghost eine elegante Auswahl an verschieden Wohnraumverschöneren und komfortablen Hinterteilschmeichlern.
Eine kleine Hommage an den Kunststoff als Kunst-Stoff, die keineswegs dafür eintritt, dass unsere Nahrung verweichlicht und unser Blut vollgepumpt wird mit Stoffen deren Schädlichkeit im Verborgenen wirkt und dort auch bleibt. Denn weder die Gesellschaft noch die Politik wird dahingehend aufgeklärt, was für Schadstoffe unser alltägliches Leben radikal schädigen und beeinflussen.
“Das knappe Gelingen des Experimentes ist schön. Man merkt, die Gegenstände geben sich Mühe, man individualisiert sie, man fiebert mit. Sie werden zu Akteuren, und man möchte am liebsten klatschen, wenn ihnen etwas gelingt. Es hat die Schönheit eines magischen Tricks: Wenn es einem Jongleur dreimal misslingt und der den letzten neunten Ball fallen lässt, und wenn esiihm beim letzten Mal gelingt, dann sagt man “schön” und freut sich noch mehr. Man merkt, dass alle Tricks, die die Gegenstände auf Lager haben, für diese sehr schwierig sind, denn sie können eigentlich nichts. Man zwingt sie zu ganz absurden Tätigkeiten. Es wird ein Drama gespielt: Ein Gegenstand ist immer schuld an der Zerstörung des nächsten und am Fortgang der Ereignisse.”
Patrick Frey auf Radio DRS
Die Künstler dazu: “Es geht in diesem Film natürlich auch um das Problem von Schuld und Unschuld. Ein Gegenstand ist schuld, daß es nicht weiter geht, und auch schuld, wenn es weitergeht. Es gibt ein eindeutiges RICHTIG bei unseren Versuchen; das ist, wenn es funktioniert, wenn dieses Gestell zusammenbricht. Dann gibt es noch ein SCHÖN gleichsam über diesem RICHTIG; das ist, wenn es knapp wird oder wenn dieses Gestell zusammenbricht, wie wir es wollen, nämlich langsam und kompliziert, dann ist es schön zusammengebrochen. Also liegt die Ästhetik auf dem Funktionieren drauf wie die Butter auf dem Butterbrot, ziemlich dünn und gleichmäßig. Falsch ist, wenn die Sachen ganz von selbst loslegen und falsch ist, wenn sie gar nicht losgehen. Der Bereich von RICHTIG (oder dem, was man moraltheologisch auch als GUT bezeichnet) ist bei uns also wahnsinnig schmal. Auch GUT und BÖSE liegen oft sehr nah beieinander, z.B. wo die Kerze auf der Schaukel die Zündschnur anzündet. Kerze und Schaukel sind eher gut, weil lieb und kindlich, und die Zündschnur ist böse, denn für etwas Harmloses brauchst du sie ja nicht. Anders betrachtet, ist bei uns jeder Gegenstand gut, wenn er funktioniert, denn er befreit den nächsten, gibt diesem die Möglichkeit zur Entfaltung. Nicht destruktiv.”
Fischli/Weiss